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Jahresbericht 2017: Noch mehr erfolgreiche Eingliederungen

02. Juli 2018

Die IV Luzern blickt auf ein erfreuliches Geschäftsjahr 2017 zurück. Mit 1165 erfolgreichen Eingliederungen konnte der starke Wert aus dem Vorjahr (1114) nochmals verbessert werden. Drei dieser erfolgreichen Eingliederungsgeschichten werden im neuen Geschäftsbericht vorgestellt, der zudem mit interessanten Zahlen und Fakten aufwartet.

Nuno Machado, Silvan Hunkeler und Zdravko Susnja sind drei Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen, die es wegen ihren eindrücklichen Lebensgeschichten in den aktuellen Geschäftsbericht der IV Luzern geschafft haben. Beispielhaft zeigen sie und ihre Arbeitgeber auf, was mit gegenseitigem Verständnis, Wille, Eigeninitiative, Zusammenarbeit und Motivation alles möglich ist. Ihnen allen drohte das gleiche Schicksal: Der Verlust ihres Arbeitsplatzes nach Unfällen oder die vergebliche Jobsuche wegen einer unheilbaren Krankheit. Alle drei aber haben es geschafft und gehen im ersten Arbeitsmarkt einer erfüllenden Tätigkeit nach.

Unsere drei Eingliederungsbeispiele im neuen Geschäftsbericht stehen für 1165 Versicherte mit gesundheitlichen Einschränkungen, die 2017 in den ersten Arbeitsmarkt integriert oder ihre bisherigen Arbeitsplätze dank gezielten Anpassungen behalten konnten. Über 22'400 Arbeitsstunden haben unsere 177 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für Gespräche und Verhandlungen mit Versicherten, Institutionen und Arbeitgebern aufgewendet, um für alle Beteiligten eine Win-Win-Situation zu erreichen.


Weniger Rentenbezüger
Im Gegensatz zur Quote der erfolgreichen Eingliederungen hat die Zahl der IV-Rentenbezüger im Kanton Luzern 2017 weiter abgenommen. 11‘642 waren es letztes Jahr gewesen, gegenüber 11’961 im Vorjahr. Die Gesamtsumme der ausbezahlten IV-Renten verringerte sich im gleichen Zeitraum entsprechend von 186 auf 183 Millionen Franken.

Erfolgreich gegen Versicherungsmissbrauch
Auch wenn ab Juli 2017 wegen einem Bundesgerichts-Urteil keine Observationen von IV-Bezügern mehr vorgenommen werden durften, konnte auch letztes Jahr wieder viel Geld durch die Aufdeckung von versuchtem oder vollendetem Versicherungsmissbrauch eingespart werden. 2017 hat die IV Luzern hochgerechnet 6,4 Millionen Franken (2016: 8,5 Millionen Franken) an Rentenleistungen eingespart, indem sie Leistungen kürzte oder verweigerte. Konkret hat die IV Luzern letztes Jahr 113 Verdachtsfälle geprüft. In 13 (2016: ebenfalls 13) Fällen erhärtete sich der Betrugsverdacht. 

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