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Eingliederungserfolg der IV-Stellen auch im COVID-Jahr

16. April 2021

Trotz COVID-19 liegen die Eingliederungszahlen der IV-Stellen auf einem hohen Niveau. Dies schreibt die IVSK in einer Medienmitteilung. Auch WAS IV Luzern konnte dabei mit insgesamt 1165 erfolgreichen Eingliederungen einen beachtlichen Beitrag leisten.

Luzern, 16. April 2021 – Lockdown, Homeoffice-Pflicht und viele weitere Unwägbarkeiten erschwerten und verunmöglichten teilweise sogar im vergangenen Jahr die Eingliederungsarbeit. Trotzdem konnten 2020 die IV-Stellen knapp 22 000 Personen in den ersten Arbeitsmarkt integrieren. Dies teilt die IV-Stellen-Konferenz (IVSK) mit und veröffentlicht gleichzeitig ihre jährliche Statistik zur erfolgreichen Eingliederung.

21 678 Personen konnten die 26 kantonalen IV-Stellen im Jahr 2020 im ersten, das heisst für alle zugänglichen Arbeitsmarkt in der Schweiz eingliedern. Dies bedeutet im Vergleich zum Vorjahr einen Rückgang von 3,8 Prozent. Dass es sich lediglich um einen leichten Rückgang handelt, zeigt auf, wie erfolgreich gearbeitet wird. Die berufliche Eingliederung bedeutet nicht nur die Vermittlung einer neuen Arbeitsstelle, sondern in vielen Fällen den Erhalt des aktuellen Arbeitsplatzes durch Massnahmen der Früherkennung und Frühintervention. So konnten 14 482 Personen dank Unterstützung der IV ihren Arbeitsplatz beibehalten und 7196 Personen fanden eine neue Arbeitsstelle ausserhalb ihres Unternehmens.

Begriff Eingliederungserfolg

Eine Eingliederung wird dann als erfolgreich definiert, wenn das Potenzial der Person (am Arbeitsplatz) optimal ausgeschöpft werden kann. Gemessen wird der Eingliederungserfolg unter anderem an der Anzahl der schweizweit erfolgten Arbeitsvermittlungen. Dabei fällt das Hauptaugenmerk auf den sogenannten ersten Arbeitsmarkt. Aber auch im zweiten Arbeitsmarkt – gemeint sind Arbeiten, die vor allem in Institutionen geleistet werden – gliedert die IV erfolgreich ein. Konkret waren es im vergangenen Jahr 819 Personen. «Die Zahlen freuen uns und stimmen uns zuversichtlich. Die IV-Stellen unterstreichen damit ihre Kompetenzen und Qualitäten als Eingliederungsversicherung», sagt Florian Steinbacher, Präsident der IVSK. Er ergänzt: «Die Eingliederungsarbeit wird angesichts der Corona-Situation und deren Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt nicht einfacher werden. Es braucht weiterhin eine enge Zusammenarbeit aller Akteure, damit selbst in schwieriger wirtschaftlicher Situation Lösungen gefunden werden.»

Fundament für eine erfolgreiche Eingliederung

Zusammen mit unseren Partnerverbänden und den Arbeitgebenden bleibt die IV auf Kurs. Das Fundament für den Erfolg bilden die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der IV-Stellen. Auf der Suche nach Wegen für die Eingliederung ist viel Einfühlungsvermögen und Weitblick gefragt. Beispielsweise werden Jugendliche und junge Erwachsene bereits während ihres Ausbildungswegs mit einer breiten Palette von beruflichen Massnahmen unterstützt. Mit der Weiterentwicklung IV werden insbesondere für diese Zielgruppe die Eingliederungsangebote optimiert.

Beilagen:

Arbeitsvermittlung der IV-Stellen 2012 – 2020

Zum Thema:

Studie von avenir suisse: Eingliedern statt ausschliessen: Gute berufliche Integration bei Invalidität lohnt sich

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